Da kommt Freude auf …

MUNDERFING. Nach dem Aus für den Windpark Silventus Ende November wird es nun doch Windräder im Kober-naußer Wald geben. Die Abteilung Raumordnung des Landes OÖ gibt grünes Licht für fünf Windräder in Munderfing.
Mit Bescheid vom 28. Dezember hat die Raumordnungsabteilung die Flächenwidmungsplan-Änderung genehmigt: „Das bedeutet, dass die Sonderwidmung für eine Windkraftanlage im Grünland möglich ist und daher die beantragten fünf Windräder aus raumordnungsfachlicher Sicht errichtet werden können“, informiert Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl, der auch für Raumordnung zuständig ist. Zudem liege ein weiteres Ansuchen für einen sechsten Windkraftstandort vor, so Sigl: „Hier ist die Umwidmung ebenfalls genehmigungsfähig. Wenn die Gemeinde Munderfing in ihrer nächsten Gemeinderatssitzung einen entsprechenden Antrag beschließt, ist auch dafür ein positiver Bescheid zu erwarten.“ Das lässt sich die Gemeinde nicht zwei Mal sagen und hat am Montag eine außertourliche Gemeinderatssitzung einberufen, um den Antrag für das sechste Windrad zu beschließen.
Munderfing hatte ursprünglich neun Windräder im Rahmen des Windparks Silventus geplant. Drei weitere Gemeinden wären an dem Projekt beteiligt gewesen.

Hier können Sie den gesamten Artikel lesen – @ Bezirkrundschau Braunau – Petra Höllbacher

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Bayerischer Windkraft-Erlass: Mehr Windkraft auch in Naturschutzgebieten

Bayerischer Windkraft-Erlass: Mehr Windkraft auch in Naturschutzgebieten

Bayern will mit einer eigenen Strategie den Ausbau der Windenergie vorantreiben. Dazu wurde am 20. Dezember von der Staatsregierung ein Windkraft-Erlass beschlossen, der Kommunen bei der Planung und Genehmigung von Windkraftanlagen unterstützen soll. Die neuen Regelungen sollen transparentere, schnellere und unbürokratischere Genehmigungsverfahren ermöglichen. Zudem sollen durch eine Neubewertung von Naturschutzgebieten auch mehr Flächen für Windkraftanlagen entstehen.

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Des Pudels Kosten

Was müssen sich Projektbetreiber doch alles anhören über die angebliche Gefährdung durch den Betrieb der Windkraftanlagen: Eiswurf und Schall, Feuer und Rauch, Motorschaden und Flügelbruch. Die halbe Apokalypse wird heraufbeschworen, wenn es darum geht, die Errichtung von Windkraftwerken zu verzögern oder zu verhindern.

 

Alles Schall und Rauch, kann man sagen, wenn man sich die Kosten für die Versicherung von Schäden im Vergleich zu anderen Gefährdungen ansieht:

Dass AKWs nicht versicherbar sind, hat sich mittlerweile schon herumgesprochen.

Die Haftpflichtversicherung für das Auto kennt jeder, mit 450 Euro Jahresprämie muss gerechnet werden.

Da ist eine Windkraftanlage mit 170 Euro geradezu billig.

Noch dazu, wenn man mit einem Pudel vergleicht: Die Haftpflichtversicherung für das liebe Haustier kostet 70 Euro.

 

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Windkraftgegner hier – rücksichtsloser Gutsherr da!

Wie die oö Nachrichten berichten, ist einer der vehementesten Gegner der Windkraft im Kobernaußerwald anderswo ein recht umstrittener möglicher Profiteur eines Windkraftprojekts: Auf seinem Gutshof in Deutschland ist die Errichtung eines Windparks geplant, dessen Abstände zu den nächsten Siedlungen knapp 1.000 m betragen. Er würde als Besitzer des Gutshofes von der Errichtung profitieren und hat offenbar keine Skrupel, in einem besiedelten Gebiet diese Entwicklung zu ermöglichen, während er den unbesiedelten Kobernaußerwald partout vor Windrädern schützen will. Lesen Sie weiter im Artikel der OÖN.

Schon länger liegt die Vermutung in der Luft, dass die Gegner ganz andere Motive als die immer wieder vorgegebenen verfolgen. Wir sind gespannt, welche Beteiligungen und Verwicklungen noch ans Licht kommen.

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10% Windstrom in Oberösterreich sind möglich!

Bezirke OÖIn den vergangenen Jahren ist es still gewesen um die oberösterreichische Windenergie. Das letzte Windkraftwerk in Oberösterreich wurde 2005 errichtet, seither wurde nicht einmal eine Anlage genehmigt. Das Anfang Juli im Parlament beschlossene ambitionierte Ökostromgesetz wird den Ausbau der erneuerbaren Energien in Österreich forcieren. Bis 2020 könnten bei geeigneten landespolitischen Rahmenbedingungen 10% des Stromverbrauches in Oberösterreich durch Windkraftwerke im eigenen Bundesland erzeugt werden. “Mit einem Windparks pro Bezirk könnte diese Strommenge produziert werden”, erläutert Mag. Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, und weiter: “Die letzten Jahre fehlte die rechtliche Basis des Ökostromgesetzes. Diese ist jetzt gegeben. Nun liegt es an der Landespolitik, dass Oberösterreich voll vom neuen Gesetz profitiert.”

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