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Landeshauptfrau Burgstaller: “Ich bin eine Befürworterin der Windkraft.”

Mi, Aug 25, 2010

WIND_ZUKUNFT

“Die Nutzung inländischer, erneuerbarer Energieträger zur Deckung des Energiebedarfes ist erklärtes Ziel der Salzburger Landesregierung. Ich bin eine Befürworterin der Windkraft. Es geht mir darum, gemeinsam mit der Gemeinde, den Grundeigentümern, den Betreibern und anderen Experten einen Weg zu finden, dieses Projekt hier auf dem Aineck zu realisieren.” Dies stellte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller gestern, Montag, 23. August, Nachmittag bei einem Lokalaugenschein im Lungau fest, der den Weg für eine neue Projektentwicklung freigemacht hat. Die Landeshauptfrau hat sich in St. Margarethen an Ort und Stelle bei Vertretern der Gemeinde und der Betreiber über die Pläne für den Windpark Aineck informiert.
Das Treffen mit dem Bürgermeister, Gemeindevertretern, Grundeigentümern, Liftbetreibern und Projektverantwortlichen für die Entwicklung der Windanlagen habe einen neuen Weg aufgezeigt, so Landeshauptfrau Burgstaller: Während der ursprüngliche Standort Teuerlnock, den die Gemeinde bei der nächsten Sitzung abzustimmen gehabt hätte, von vielen sehr kritisch gesehen wird, konnte ein neuer Vorschlag für einen Standort auf dem Hochfeld gemacht werden, der grundsätzlich auf den ersten Blick positiv beurteilt wird. Zum einen ist die Sichtbarkeit der Windräder für die Gemeinden wesentlich reduziert; von Kärnten aus sind diese nicht zu sehen. Zum anderen ist die touristische Entwicklung auf dem Aineck damit nicht gestört und das Schigebiet kann sich wie beabsichtigt entwickeln. Für die Projektbetreiber selber ist der neue Standort interessanter, weil er 25 Prozent  mehr Ausbeute bringt.
“Da die Nutzung fossiler Energiequellen oft mit Beeinträchtigungen der Natur verbunden ist, was uns durch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko drastisch vor Augen geführt wird, muss in den kommenden Jahren alles darangesetzt werden, den Weg für nachhaltige und saubere Energieformen freizumachen und die fossile Energie zurückzudrängen”, sagte Mag. Burgstaller. Auch das Land Salzburg müsse alles tun, damit saubere Energie erzeugt und vom Konsumenten genutzt werden kann.

Gerade im Energiebereich gelte die Devise “regional Taten setzen um global erfolgreich zu sein”, sagte die Landeshauptfrau: “Und Salzburg nimmt diese Aufgabe ernst.” In der Reihe der Salzburger:Zukunfts:Dialoge sind Ende April bei der zweitägigen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema “Jobmotor Energiewende” verschiedene Aspekte der Neuausrichtung des Einsatzes von Energie in all ihren Formen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung im Mittelpunkt gestanden.

Als seinen Beitrag auf regionaler Ebene werde Salzburg auf breiter Basis ein neues Energieleitbild entwickeln, das vor allem auf einen möglichst hohen Grad an regionaler Unabhängigkeit bei der Energieversorgung und auf eine maßgebliche Erhöhung der Effizienz beim Energieeinsatz setzen wird. Die Priorität für heimische Energieressourcen bei der Stromerzeugung und auch bei der Raumwärme habe dabei einen mehrfachen Nutzen. “Wir fördern regenerative Energie, vor allem aus heimischer Wasserkraft, aber auch aus anderen erneuerbaren Energieträgern, und entlasten damit die CO2-Bilanz und die Umwelt. Wir reduzieren Abhängigkeiten von Energieimporten aus politisch unsicheren Weltregionen. Wir stärken dadurch maßgeblich heimische Wertschöpfung sowie regionale Wirtschaftskreisläufe und schaffen und sichern damit Arbeitsplätze. Weiters unterstützen wir damit die heimische Technologieentwicklung”, führte die Landeshauptfrau aus.

Quelle: Land Salzburg Landeskorrespondenz – Konkrete Pläne für Windpark auf dem Aineck

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