Mythen & Fakten der Windenergie

Mythen & Fakten der Windenergie

Zur Windenergie gibt es viele Vorurteile und Fragen
Leider entsprechen emotionale Antworten häufig nicht den Fakten

Warum kann man Windenergielagen nicht verhindern?
Schauen wir doch einmal Richtung Bayern … 

Die Nutzung der Windenergie bildet den größten Baustein einer regenerativen Energieversorgung in Deutschland. Das Bundesland Bayern besitzt nach einer aktuellen Studie des Fraunhofer Instituts (Studie zum Potenzial der Windenergienutzung an Land, März 2011) das größte Ausbaupotential in Deutschland. Mit dem bayerischen Energiekonzept „Energie innovativ“ hat sich die bayerische Staatsregierung zur verstärkten Nutzung der Windenergie in Bayern bekannt und möchte, dass in den kommenden Jahren rund 1.500 neue Windenergieanlagen in Bayern errichtet werden. Da eine regenerative Energieversorgung mit vielen dezentralen, also über das Land verteilten regenerativen Erzeugungsanlagen am wirtschaftlichsten betrieben werden kann, ist es wichtig, dass jeder Landkreis und jede Gemeinde ihren Beitrag dazu leistet.

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Geschichte der Windkraft – Die Kraft aus der Luft

Geschichte der Windkraft – Die Kraft aus der Luft

Windenergie galt lange als grüne, typisch deutsche Spinnerei – dabei hat sie eine bewegte internationale Geschichte.

Das magische Jahr ist 2020. Bis dahin soll in Deutschland mindestens jede dritte Kilowattstunde Strom aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse kommen, so lautet die kühne Prognose der schwarz-gelben Bundesregierung.
Und keiner lacht. Was vor zehn Jahren noch als wirre Vision grüner Spinner galt, ist heute Staatsziel. Nach der Fukushima-Katastrophe und dem panischen Atomausstieg ist die Energiewende gesellschaftlicher Konsens. Der größte Stromlieferant soll die Windkraft werden – eine Technik, die lange Zeit heftig umstritten war.

Allerdings nicht immer. In alter Zeit war sie selbstverständlich. Noch 1882 drehten sich bei uns, laut Statistik des Deutschen Reichs, 18.901 Windmühlen und strahlten, tausendfach auf romantischen Ölgemälden verewigt, die Autorität des ruhigen Landlebens aus. Die imposante Zahl markiert das historische Maximum. Bau und Betrieb der Mühlen hatten lange unter der reglementierenden Aufsicht der Landes- und Kirchenherren gestanden, im 19. Jahrhundert jedoch verlangte der Bedarf an Mehl für die schnell wachsende Bevölkerung eine Lockerung der Vorschriften. So kletterte die Zahl der Windmühlen auf Rekordniveau – bis ihnen die Dampfmaschine die Flügel stutzte. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Mehlfabriken, das große Mühlensterben begann.

© DIE ZEIT

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Windenergie-Desasterplan für Oberösterreich präsentiert

 

Trotz vollmundiger Ankündigung, einen Windenergie-Masterplan zu erstellen, hat es unter der Führung des
Grünen(!) Energielandesrates Rudi Anschober lediglich zu einem Plan zum Windenergie-Ausbaustopp gereicht  – ein Desaster also.

 

 

Die heute in einer Pressekonferenz präsentierten Ankündigungen halten bei genauerer Betrachtung nicht einmal annähernd das Versprechen eines Ausbauplans ein; im Gegenteil, sie strotzen vor skurrilen Einfällen. So gibt es Vorrangflächen, die vollständig von Ausschlussflächen umgeben sind (und damit die Kriterien des Ausschlusses ad absurdum führen), so wird mit einem willkürlich gewählten Abstand von 10 km zwischen den Windparks die gleichzeitig aufgestellte Forderung nach Konzentration unterlaufen und ein großer Teil der Vorranggebiete wieder ausgeschlossen (wenn A geht, dann geht B nicht …). Auch die gewählten Mindestabstände von Seeufern von 5 km sind völlig willkürlich und können einmal sinnvoll sein (etwa bei besonderer Beeinträchtigung einer Sichtachse), ein anderes mal völlig überflüssig, etwa wenn schon eine erste Hügelkuppe die Sicht auf die Anlagen vom Seeufer einschränkt.

Unser Fazit also: Investoren aller Länder, zieht weiter! Nach NÖ oder Bayern, Rumänien oder Bulgarien. Und habt Erbarmen mit den Amateuren in OÖ.

Hier geht’s zum Desasterplan

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