Windkraft kann Atomstromimporte ersetzen

Die Nutzung heimischer erneuerbarer Energien ist ein wesentlicher Beitrag, immer mehr auf Atomstromimporte verzichten zu können. Früher haben in Österreich über viele Jahre Stromexporte die Importe überwogen, in den letzten Jahren sind wir zum Nettoimporteur geworden. Im Jahr 2010 betrugen die Nettostromimporte rund 2,3 Milliarden Kilowattstunden. Diese Menge könnte bis zum Jahr 2015 durch neue Windparks bereitgestellt werden, so die IG Windkraft. Voraussetzung dafür sei ein rasches Handeln der Politik und eine Novellierung des Ökostromgesetzes noch im ersten Halbjahr 2011.

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Energiestrategie Österreich: Windkraft soll bis 2020 verdoppelt werden!

Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner sowie Umweltminister Nikolaus Berlakovich haben am 11. März 2010 die Eckpunkte der “Energiestrategie Österreich” präsentiert, zu der sie von der Bundesregierung beauftragt wurden. Die Energiestrategie ist auf drei Säulen aufgebaut: Die Steigerung der Energieeffizienz, den Ausbau erneuerbarer Energieträger und die Sicherstellung der Energie-Versorgungssicherheit.

Im Bereich des erneuerbaren Stroms soll die Wasserkraft bis zum Jahr 2015 um 12,6 Petajoule (PJ) ausgebaut werden, die Windkraft bis zum Jahr 2020 verdoppelt werden (plus 10 PJ) und die gebäude-integrierte Photovoltaik vorangetrieben werden. “Mit dem Ausbau dieser Kapazitäten eröffnen wir unseren innovativen Unternehmen eine Riesenchance. Öko-Innovationen werden zu einem nachfrageorientierten Bereich, der Österreich auch im Export nützt”, betonte Mitterlehner.

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