ProWind goes alpin!

Die zähe Projektentwicklung für den ersten Windpark im Salzburger Lungau soll durch 945 gesammelten Unterschriften von LungauerInnen gemeinsam mit der politischen Absicht der Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, hier die ersten Windräder Salzburgs zu bauen, in Schwung gebracht werden. Die bisherigen Beschlüsse der Gemeinde St.Margarethen für den Samson Windpark Aineck konnten im Gesetzesdschungel des Salzburger Raumordnung- und Naturschutzrechts bisher nicht umgesetzt werden, mit einer Sonderflächenwidmung in Abstimmung mit Liftbetreiber und Bürgermeister soll nun ein Neuanfang gemacht werden. ProWind unterstützt diese Initiative natürlich und lädt zur Unterzeichnung der Petition zur Stärkung dieser Initiative ein. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf www.samsonwind.at !

Unterschriftenliste der bisherigen Unterzeichner.

Teil 2 der Unterschriftenliste

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Schützenswert!

Wenn Windkraftgegner argumentieren, der Kobernaußerwald sei wegen seine Größe und seiner Vielfalt ein schützenswerter Forst, so möchte ich anmerken, dass der selbe aus Sicht eines Waldbauern ein stark bewirtschafteter und von vielen Lebensadern durchzogener Wirtschaftswald ist. Die Tiere des Waldes sind an Bewegung im Wald also gewöhnt.

Durch die ständige Reduzierung von forstlichen Arbeitskräften werden immer mehr überschwere Maschinen, welche den Waldboden in geringen Abständen und bei jeder Witterung und Jahreszeit belasten, eingesetzt.

Zu Transportzwecken sind befestigte Strassen unbedingt notwendig. Forststrassen können zur Erstellung von Windkraftanlagen genützt werden. Es wäre für die sogenannten Schützer dieses stark genützten Waldgebietes an der Zeit zur Kenntnis zu nehmen, dass ein paar Windräder dem Kobernaußerwald keinen Schaden zufügen.

Franz Rohringer, Land- und Forstwirt

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Windkraftnutzung im Wald

Die Abstandsbestimmungen für Windräder zu Wohnhäusern sind in Österreich sehr streng. Da Oberösterreich stark zersiedelt ist, ist die Errichtung von Windrädern in erster Linie im Wald möglich. Über das Landschaftsbild kann man streiten. Über die ökologische Verträglichkeit einer Windkraftanlage im Wirtschaftswald (90% bis 95% unserer Wälder auch der Kobernaußerwald zählen dazu) sicher nicht mehr. Hier gibt es eindeutige Stellungnahmen für die Umweltverträglichkeit der Windkraftnutzung im Wald. z.B. vom deutschen Ring Naturschutz dem 94 Naturschutzverbände angehören (Genaueres unter: www.prowind.at).

Wer heute gegen Windräder wegen des Landschaftsbildes auftritt, zementiert die Abhängigkeit von Stromimporten. Wer sich nur einigermaßen mit Energieproduktion beschäftigt, wird feststellen, dass die Windkraftnutzung die kostengünstigste Form der Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern darstellt. Jede Kilowattstunde Windstrom reduziert den Stromimport in Österreich. Die Jahresstromproduktion einer Windkraftanlage ist ebenso kalkulierbar wie die eines Wasserkraftwerks. Österreichs Windräder erzeugen heute den Strombedarf für 15% der österreichischen Haushalte. Somit ist Windstrom schon heute eine Konstante unserer Stromversorgung.

Und zum Thema Tourismus: Wo sind die Urlauberströme im Kobernaußerwald ?  Werden sie erst dann kommen, wenn die fußballfeldgroßen Erdgas-Pumpstationen fertig gestellt sind, die russisches Erdgas im Waldboden für Westeuropa speichern?

Natur- und Artenschutz ist für viele auch ein Vorwand um zu verhindern, was ihnen rein optisch nicht gefällt. Unsere Wälder werden sich aufgrund des Klimawandels verändern. Egal ob wir sie zur Stromerzeugung nutzen oder nicht. Windräder im Wald werden dann für unsere Kinder wohl das geringste Problem sein.

Ganz im Gegenteil.

Martin Zeiko aus
Eberschwang

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Windräder im Wald

Unsere Familie besitzt einige Hektar Wald. Land- und Forstwirtschaft haben in unserer Familie lange Tradition. Wir verbringen viel Zeit im Wald. Er braucht intensive Pflege.

Ich gehe gern in unseren Wald, auch ohne darin zu arbeiten, doch nach jedem Unwetter muss ich nachsehen. Die Schäden können manchmal enorm sein. Aber nicht nur die sichtbaren Schäden. Luftverschmutzung, saurer Regen, sowie Stürme wie Kyrill und Emma haben den feinen Haarwurzeln der Bäume zugesetzt. Dadurch nehmen die Wurzeln weniger Wasser auf, wodurch sich die Zahl der geschwächten Bäume, die für den Borkenkäfer anfällig werden, erhöht. Unser Besitz kann noch mit Motorsäge, Seilwinde und Traktor bewirtschaftet werden, also mehr oder weniger mit Handarbeit. Doch Stürme treten in den letzten Jahren immer häufiger auf. Große Schäden können nur noch mit schwerem Forstgerät, das mit Stahlketten bestückt ist, aufgearbeitet werden.

Das sind die wirklichen Probleme unserer Wälder. Nicht Windräder schaden unseren Wäldern, sondern trockene Sommer und die Häufung von Unwettern durch Klimaveränderungen. Wer das nicht sieht, hat vom Wald keine Ahnung.

Wilhelm Greifender, Land- und Forstwirt in Pattigham

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Der Windpark Silventus – Argumente für Generationen…

Was kann der Windpark Silventus?

Jahr für Jahr klimafreundlichen Strom für 15.600 Haushalte oder 15.600 Elektroautos erzeugen. Die Umwelt schonen, Geld für die Gemeindekasse einbringen und unabhängig machen von fossilen Energieformen. Das ist gelebte Nachhaltigkeit.

Was macht der Windpark mit unserem Kobernaußerwald?

Alle Windenergieanlagen für den Windpark Silventus passen gemeinsam auf ein halbes

Fußballfeld. Für den Transport und das Verlegen der Erdkabel werden zu 99 % bereits

bestehende Forstwege genützt. Die Lärmbelästigung ist nirgendwo so gering für Anrainer

wie im unbewohnten Wald.

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