Bayerische Staatsforsten: Klares Bekenntnis zur Windenergie

Während in Österreich die Diskussion um Windkraft in Wirtschaftswäldern immer wieder Projekte verzögert und verhindert, gibt es im Nachbarland Bayern dazu eine klare Haltung. Die Bayerischen Staatsforsten legen ein ganz klares Bekenntnis zur Nutzung von Windenergie im Wald ab. Sie berufen sich auf  langjährige Erfahrungen mit Windenergieanlagen im byerischen Staatswald. Klar widersprochen wird den bei uns immer wieder vorgebrachten Behauptungen, dass diese Anlagen negative Auswirkungen auf den umliegenden Wald und die vorkommenden Wildtiere haben.
Die Bayerischen Staatsforsten stellen interessierten Betreibern von Windenergianlagen geeignete Staatswaldflächen abseits von Siedlungen für die Planung und Errichtung von Windenergieanlagen zur Verfügung. Kaufmännische und ökologische Interessen werden dabei in Einklang gebracht.

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Leas mich PROWind

Leas mich, das Kundenmagazin von Raiffeisen-Leasing, bringt in seiner neuesten Ausgabe eine ausführliche Reportage über die Aktivitäten von PROWind. Als einer der größten Investoren im Bereich Windenergie unterstützt Raiffeisen-Leasing den Ausbau von Windenergieanlagen in Wirtschaftswäldern. „Nachhaltigkeit in allen Lebenslagen“, so das Thema des Hefts, lädt zu einer ausführlichen Betrachtung des Streits um Standorte ein. Leas mich lesen

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Schützenswert!

Wenn Windkraftgegner argumentieren, der Kobernaußerwald sei wegen seine Größe und seiner Vielfalt ein schützenswerter Forst, so möchte ich anmerken, dass der selbe aus Sicht eines Waldbauern ein stark bewirtschafteter und von vielen Lebensadern durchzogener Wirtschaftswald ist. Die Tiere des Waldes sind an Bewegung im Wald also gewöhnt.

Durch die ständige Reduzierung von forstlichen Arbeitskräften werden immer mehr überschwere Maschinen, welche den Waldboden in geringen Abständen und bei jeder Witterung und Jahreszeit belasten, eingesetzt.

Zu Transportzwecken sind befestigte Strassen unbedingt notwendig. Forststrassen können zur Erstellung von Windkraftanlagen genützt werden. Es wäre für die sogenannten Schützer dieses stark genützten Waldgebietes an der Zeit zur Kenntnis zu nehmen, dass ein paar Windräder dem Kobernaußerwald keinen Schaden zufügen.

Franz Rohringer, Land- und Forstwirt

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Windkraftnutzung im Wald

Die Abstandsbestimmungen für Windräder zu Wohnhäusern sind in Österreich sehr streng. Da Oberösterreich stark zersiedelt ist, ist die Errichtung von Windrädern in erster Linie im Wald möglich. Über das Landschaftsbild kann man streiten. Über die ökologische Verträglichkeit einer Windkraftanlage im Wirtschaftswald (90% bis 95% unserer Wälder auch der Kobernaußerwald zählen dazu) sicher nicht mehr. Hier gibt es eindeutige Stellungnahmen für die Umweltverträglichkeit der Windkraftnutzung im Wald. z.B. vom deutschen Ring Naturschutz dem 94 Naturschutzverbände angehören (Genaueres unter: www.prowind.at).

Wer heute gegen Windräder wegen des Landschaftsbildes auftritt, zementiert die Abhängigkeit von Stromimporten. Wer sich nur einigermaßen mit Energieproduktion beschäftigt, wird feststellen, dass die Windkraftnutzung die kostengünstigste Form der Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern darstellt. Jede Kilowattstunde Windstrom reduziert den Stromimport in Österreich. Die Jahresstromproduktion einer Windkraftanlage ist ebenso kalkulierbar wie die eines Wasserkraftwerks. Österreichs Windräder erzeugen heute den Strombedarf für 15% der österreichischen Haushalte. Somit ist Windstrom schon heute eine Konstante unserer Stromversorgung.

Und zum Thema Tourismus: Wo sind die Urlauberströme im Kobernaußerwald ?  Werden sie erst dann kommen, wenn die fußballfeldgroßen Erdgas-Pumpstationen fertig gestellt sind, die russisches Erdgas im Waldboden für Westeuropa speichern?

Natur- und Artenschutz ist für viele auch ein Vorwand um zu verhindern, was ihnen rein optisch nicht gefällt. Unsere Wälder werden sich aufgrund des Klimawandels verändern. Egal ob wir sie zur Stromerzeugung nutzen oder nicht. Windräder im Wald werden dann für unsere Kinder wohl das geringste Problem sein.

Ganz im Gegenteil.

Martin Zeiko aus
Eberschwang

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Windräder im Wald

Unsere Familie besitzt einige Hektar Wald. Land- und Forstwirtschaft haben in unserer Familie lange Tradition. Wir verbringen viel Zeit im Wald. Er braucht intensive Pflege.

Ich gehe gern in unseren Wald, auch ohne darin zu arbeiten, doch nach jedem Unwetter muss ich nachsehen. Die Schäden können manchmal enorm sein. Aber nicht nur die sichtbaren Schäden. Luftverschmutzung, saurer Regen, sowie Stürme wie Kyrill und Emma haben den feinen Haarwurzeln der Bäume zugesetzt. Dadurch nehmen die Wurzeln weniger Wasser auf, wodurch sich die Zahl der geschwächten Bäume, die für den Borkenkäfer anfällig werden, erhöht. Unser Besitz kann noch mit Motorsäge, Seilwinde und Traktor bewirtschaftet werden, also mehr oder weniger mit Handarbeit. Doch Stürme treten in den letzten Jahren immer häufiger auf. Große Schäden können nur noch mit schwerem Forstgerät, das mit Stahlketten bestückt ist, aufgearbeitet werden.

Das sind die wirklichen Probleme unserer Wälder. Nicht Windräder schaden unseren Wäldern, sondern trockene Sommer und die Häufung von Unwettern durch Klimaveränderungen. Wer das nicht sieht, hat vom Wald keine Ahnung.

Wilhelm Greifender, Land- und Forstwirt in Pattigham

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